Ballonfahrt Rendsburg – Hohn
Noch herrscht gutes Wetter zur Ballonfahrt Rendsburg, die vorhergesagten Schauer und Gewitter werden die Mitte Schleswig-Holsteins erst in der zweiten Nachthälfte erreichen. Aktuell halten die Elbe als Wettergrenze und hoher Luftdruck noch kräftig dagegen, lediglich einige Nordseeinseln kriegen schon mal Dickes. Als uns auch der Tower Hohn das Ok gibt, heben wir ab und schweben über die Nordmarkhalle in Richtung Westen. Mit etwa 7 Knoten überfahren wir das Stadtgebiet zwischen Eider und Kanal.
Weiter geht’s in Richtung Fockbeck, einige Einwohner sind an Bord – prima Sache.
Jetzt sind auch zwei weitere Ballone über der Skyline von Kiel und einer weit im Norden auszumachen. Ansonsten ist Ruhe im Karton, d.h. nicht ganz: etwas später als ursprünglich angekündigt landet ein Flieger wie in Zeitlupe aus Richtung Osten und parkt in der langen Reihe der übrigen Transporter auf dem Flugfeld Hohn. Ein Hubschrauber startet noch nach uns aus der Stadt und grüßt im Vorbeiflug. Vor uns Hohn, dahinter mehr Moor als Land. Ohnehin Zeit zum Landen. Eine Wiese können wir erst am Ende nutzen. Auf dem langen Stück davor zeigt das Verfolgergespann eine mögliche Grenze der Geländetouren und ist nur mit vereinten Kräften von Ballonfahrern und überaus freundlichem Erdenvolk zur Weiterfahrt zu bewegen.
Andreas Kühl

